„Der Glücksbringer“ – Zoten und Liebeskitsch!

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gluecksbringer.jpgWenn man in die Sneak Preview geht, muss man immer mit dem Übelsten rechnen. Nur blöd, wenn das Übelste dann auch kommt! Es hätten so viele schöne Filme kommen können, aber wir erwischen leider das Zoten-Kitsch-Spektakel mit Jessica Alba! Allerdings muss ich zugeben, dass ich bei den oft weit unter der Gürtellinie liegenden Gags doch hin und wieder gut lachen konnte. Der Film war eine Frechheit, aber das tat ihm an vielen Stellen dann auch wieder gut.

Charlie und sein korpulenter Freund Stu hätten damals in Kindertagen beim Flaschendrehen nie daran gedacht, dass der Fluch des kleinen verschmähten Gothicmädels Charlie wirklich in seinem späteren Leben Probleme machen könnte. Doch als er feststellt, dass tatsächlich alle seiner Beziehungen frühzeitig enden und seine Ex daraufhin den Traumprinzen ihres Lebens kennenlernt, ändert sich sein Leben. Zum einen hat er plötzlich Sex ohne Ende, denn jede Frau will mit ihm schlafen, um kurz darauf ihre wahre Liebe treffen zu können. Aber was seinem dicken Kumpel Stu wie der Himmel auf Erden erscheint, wird für Charlie zum Problem, als er sich in die etwas trottelige Cam (Jessica Alba) verliebt. In dem Wissen, dass der ersehnte Sex die baldige Trennung zur Folge haben könnte, hält Charlie sich zurück und versucht, den Fluch loszuwerden…

Wenn man es schafft, gleich am Anfang sein Hirn auf „American Pie“-Niveau zu senken, dann kann man an vielen Stellen wirklich gut lachen, auch wenn man schnell merkt, dass man hier einen Film der untersten Schublade sieht. Hier wird halt nicht nur vom Onanieren mit in der Mirkowelle aufgewärmtem Obst oder dreibrüstigen Frauen gesprochen, hier muss alles gezeigt werden. Fans äußerer weiblicher Geschlechtsmerkmale kommen hier natürlich voll auf ihre Kosten, wer allerdings auf die von Jessica Alba wartet, wird leider wieder enttäuscht. Besonders gefallen hat mir mal wieder Troy Gentile, der schon den kleinen Jack Black im Film von Tenacious D einzigartig verkörpert hat. Der kleine Dicke hat noch viel Potential! Was dem Film dann am Ende aber doch eher ins Abseits manövriert, ist der wieder in allen Facetten ausgereizte Kitsch, ein komplett platter Film hätte noch unterhalten können, aber der nervige Übergang in die Kitschwelt kostet den Film dann doch einen weiteren Punkt.

Welches Fazit zieht man jetzt aus dem Film? Ich würde jedem, der auf peinlichen Zotenhumor steht, sicher empfehlen, den Film anzusehen, auch wenn er am Ende etwas in Kitsch versinkt. Allen anderen rate ich, die Finger davon zu lassen!

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2 Kommentare

  1. Ich sehe das ganz ähnlich. Ich war zwar schon vorgewarnt und konnte mich somit auf einen literarischen Abend freuen, aber…oha! Die haben ja echt vor gar nichts zurückgeschreckt. Die erste Hälfte des Films war sehr lustig, ich hab an vielen Stellen gut lachen können, wenn das aussah wie Samenflecken, lol. Aber als der von Pau beschriebene Kitsch losging wars dann auch zu Ende, ich hätte da den Film verlassen sollen. Wegen des seltsamen Gesamtpackets bekommt er von mir zwei Sterne, obwohl er eigentlich den Einser verdient hätte ;-)

  2. Ich habe echt keine Lust, mich noch lange mit dem Film zu beschäftigen. Also kurz: Schund, der keine Zielgruppe anspricht. Alba kann nicht schauspielern, ist nicht witzig, nicht glaubwürdig und nichtmal nackt. Onanieren mit Obst ist nicht lustig, ebensowenig Frauen mit drei Brüsten. Ab in die Tonne mit dem Film.
    Und ist noch jemandem aufgefallen, dass PAU seit dem neuen Ärztealbum das neue Wort „Zoten“ gefunden hat und es nun in alle seine Posts einbaut?

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