James Cameron plant Sci-Fi-Revolution: „Avatar“

Es scheint, als erlebe das Science-Fiction-Genre momentan ein großes Comeback. James Cameron wird Ende diesen Jahres „Avatar“ in die Kinos bringen, einen weiteren Sci-Fi-Blockbuster, an dem er seit vielen Jahren enthusiastisch arbeitet und es als sein Traumprojekt bezeichnet. Insbesondere die CGI-Technik soll revolutionär werden und eine Bildgewalt ohnegleichen bieten. Sam Worthington wird die Hauptperson spielen.

Die Geschichte soll 200 Jahre in der Zukunft angesiedelt sein. Der gelähmte Kriegsveteran Jake Sully (Sam Worthington) gelangt auf den exotischen Planeten Pandora, der von einer außerirdischen, menschenähnlichen Rasse, den Na’vi, bewohnt wird. Diese Ureinwohner liegen im Konflikt mit den Menschen. Weiterhin wird es um DNA-Experimente zwischen Menschen und Na’vi gehen und sogar leicht philosophische Themen angeschnitten werden…

Eine etwas ausführlichere Inhaltsangabe habe ich im Internet gefunden und setzte sie hier einfach einmal in einen Spoiler, damit jeder selbst entscheiden kann, ob er schon so viele Details zum Inhalt wissen will:

Spoiler zeigen

Die beiden Hauptrollen werden von Sam Worthington („Terminator 4“, „Kampf der Titanen“) und Zoe Saldana („Star Trek“, „Fluch der Karibik“) gespielt werden. Ebenso zum Cast gehören Sigourney Weaver, Michelle Rodriguez, Michael Biehn und Giovanni Ribisi, sowie Stephen Lang, Matt Gerald, Peter Mensah, Joel David Moore, C.C.H. Pounder, Laz Alonso und Wes Studi.

Beeindruckend wird voraussichtlich die Technologie sein, mit der der Film produziert wird und an der Cameron und sein „Lightstorm Entertainment“-Team schon seit vielen Jahren forschen und es entwickelt haben: Dabei nutzt man Motion Capture und Live-Action in derselben Aufnahme, was es bis jetzt noch nicht gegeben hat. Die Rede ist von einer Mischung von Live-Action-Aufnahmen und fotorealisitschen CGI-Effekten, welche dreidimensionale Charaktere in einem neuartigen 3D-Format enthalten sollen. Weta Digital wird für die visuellen Effekte zuständig sein.

Deutlich wird die Begeisterung, die Cameron diesem Projekt widmet: „‚Avatar‘ ist ein sehr anspruchsvoller Sci-Fi Film. […] Es ist eine futuristische Geschichte, angesiedelt auf einem Planeten 200 Jahre in der Zukunft. Es ist ein altmodisches Dschungelabenteuer mit einem Umweltbewusstsein. Es strebt eine mythische Ebene des Geschichtenerzählens an. […] Der Film fordert mich dazu auf, eine ganz neue außerirdische Kultur und Sprache zu erschaffen und dafür möchte ich fotorealistische CGI-Charaktere. Genügend ausgeklügelte Performance-Capture-Animationstechnologie kommt jetzt erst richtig in Gang. Ich habe die letzten 14 Monate damit verbracht, mit Performance-Capture zu arbeiten – der Schauspieler spielt den Charakter und dann animieren wir ihn.“

Hier gibt es bereits zwei Konzeptbilder zu sehen. Angeblich soll der Film ganze 189 Minuten lang werden. Er soll am 17. Dezember 2009 in Deutschland in die Kinos kommen.

Alles in allem kann ich nur sagen, dass dieses Projekt sehr ambitioniert und innovativ klingt und ich nur hoffen kann, dass James Cameron ein weiteres Mal einen außergewöhnlichen Film zustande bringen wird und der Film sowohl mit Optik, als auch mit Story bestechen wird. Dass Cameron im Science-Fiction-Bereich zuhause ist, hat er ja mehrfach durch Filme wie „Terminator 2“, „Aliens“ oder „The Abyss“ bewiesen. Ich bin jedenfalls gespannt!

Quellen: IMDb | Slashfilm | Variety

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10 Kommentare

  1. James Cameron war schon immer jemand, der mit seinen Filmen die Kinowelt revolutioniert hat, daher denke ich schon, dass man hier wirklich gespannt sein darf. Ich bin es jedenfalls. ;)

  2. Die Konzeptbilder sehen ein bissel aus, wie dem Daddelspiel Chrysis entliehen… was nicht unbedingt schlecht sein muss.

  3. Hm, der Film sieht nach gutem Action-Popcorn-Kino aus; aber bei dem Wirbel, den die drum gemacht haben (gerade von wegen: Die CGI-Effekte werden revolutionär, nie dagewesen, fotorealistisch… Cameron wollte, dass sie realisitsch aussehen, weil der Film sonst lächerlich wird), kann ich eigentlich nur sagen: Die Effekte sind jetzt ehrlich gesagt mal gar nicht so gut und die blauen Dinger sehen nicht die Bohne fotorealistisch aus, sondern in meinen Augen irgendwie ziemlich blöde…^^ Aber warten wir mal auf Story; ist bei einem Film noch immer (oder inzwischen besonders) am wichtigsten.

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