„State of Play – Der Stand der Dinge“ – Vorsicht, Presse!

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Ich glaube, das Thema war nicht so unbedingt meins, aber der Film auf jeden Fall gut. „State of Play“ bietet Spannung, eine abwechslungsreiche Story und einige überraschende Wendungen. Zudem spielt er interessant mit dem Szenario, dass ein erfolgreicher Politiker und ein gewitzter Journalist gute Freunde sind und dann plötzlich in der Medienwelt aufeinanderprallen und herausfinden müssen, wo sie die Prioritäten setzen, in der Karriere oder in der Freundschaft.

Journalist Cal McAffrey wittert eine gute Story und bekommt gleichzeitig Gewissensbisse, denn ein guter Freund von ihm, der Kongressabgeordnete Stephen Collins, scheint eine Affäre mit dem Mädchen gehabt zu haben, das auf seltsame Weise ums Leben gekommen ist. Je mehr McAffrey mit seiner jungen Kollegin Dello Frye recherchiert, desto größer scheint die Verschwörung hinter der Tat zu sein, allerdings passt es seinen Kollegen nicht, dass er versucht, Collins möglichst aus der Story rauszulassen. Dann entdeckt er Verstrickungen in höchste Kreise und eine Möglichkeit, seinen Freund wieder sauber da stehen zu lassen…

Die Schauspieler von Russel Crowe und Ben Affleck über Helen Mirren zu Rachel McAdams passen in ihre Rollen, auch wenn keiner jetzt wegen übermäßig großartiger Leistungen gelobt werden müsste. Der Film von Kevin MacDonald weiß zu unterhalten und erinnert an vielen Stellen an die Verfilmung der Watergate-Verschwörung „Die Unbestechlichen“ mit Robert Redford und Dustin Hoffman. Wer Filme über Verschwörungen, findige Journalisten und korrupte Politker mag, sollte diesen Film nicht verpassen.

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Ein Kommentar

  1. Mir hat der Film wirklich sehr gut gefallen; wahrscheinlich auch, weil mich das Thema interessiert.
    Aber nicht nur die Thematik war interessant, ich fand das Ganze inkl. Schauspieler gut umgesetzt. Für mich hat sich der Film gelohnt.

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