„J.C.V.D“ – Gut, aber irgendwie seltsam…

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Als bekennender „Jean-Claude Van Damme“-Fan dachte eigentlich schon, dass es den Bloodsport-Veteran ins ewige Abseits verschlagen hätte, doch dann dies! Ok, der Film ist schon lange aus den Kinos und auch wohl den ein oder anderen Tag in der DVDthek, aber ich kam einfach nicht früher dazu^^. Nun habe ich die Wissenslücke um den halbbiographischen *hust* Film um und mit JCVD endlich geschaut. Und ich war überrascht. Eine Bank wird überfallen und JCVD soll der Kriminelle sein.

Coole Idee! Und er spielt sichsogar selbst und gar nicht mal schlecht. Ich hätte dem eigentlich nicht so dialog-affinen Schauspieler so manche Szene nicht zugetraut. Er überzeugt Richtung Ende des Films mit einem sehr emotionalen inneren Monolog, der den Film irgendwie auf eine andere Ebene katapultiert. Der Film scheint selber nicht wissen zu wollen, was er ist. Künstlerischer Experimentalfilm? Haudraufhandlungsbogenvisualisierer? Drama: Komödie oder Tragödie? Biographie oder Genrekritiker? Ich hab selber auch keinen Plan. Ich fand den Film aussergewöhnlich. Er war gut, aber nicht ausgezeichnet. Einige schwächen, aber auch einige unglaubliche Stärken. Kein Van Damme Film, aber irgendwie sehr viel Jean-Claude… Meiner Meinung nach lohnt sich der film, der JCVD nur als Spagat machenden Kampfkünstler kennt. Allen anderen kann ich weder zu- noch abraten.

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Ein Kommentar

  1. Vielen Dank für diesen Tipp!! Unglaublich guter Film. Lustig, Kritisch, Spannend. Hervorragende Schauspielleistung von Jean-Claude.
    Hätte ich ihm nicht zugetraut.

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