„Surrogates – Mein zweites Ich“ – Bruce und die Roboter

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Mal wieder kommt hier ein Science-fiction-Film ins Kino, bei dem es um den technischen Fortschritt und dessen Auswirkungen auf die Menschheit geht. „Surrogates“ hat allerdings nicht nur eine recht spannende und intelligente Story, der Film hat außerdem Bruce Willis, der mal wieder richtig Spaß macht, auch wenn er hier etwas älter und fertiger daher kommt als sonst. Leider wirkt der Film insgesamt aber doch zu einfach gestrickt, um wirklich gut zu werden, unterhalten kann er aber auf jeden Fall. Wer auf Filme dieser Art steht, wird auf jeden Fall nicht enttäuscht werden.

Die technische Weiterentwicklung hat dazu geführt, dass in der Zukunft fast alle Menschen nur noch in Form von ferngesteuerten Robotern vor die Tür gehen und diese selber von zu Hause aus lenken, um so selber nicht in Gefahr zu geraten. Doch eine Gruppe von Menschen schließt sich in Siedlungen zusammen, um ohne die Surrogates zu leben. Als Agent Greers und seine Partnerin den Tod des Sohnes vom Erfinder der Surrogates untersuchen, decken sie eine Verschwörung auf, die katastrophale Auswirkungen auf die Menschen haben könnten. Allerdings realisiert Greers selber immer mehr, wie sehr sich die Menschheit jeglicher Individualität beraubt hat und ohne die Surrogates gar nicht mehr lebensfähig zu sein scheint.

Wenn man Bruce Willis verjüngt mit blonden Haaren sieht, wird man sich zuerst auf jeden Fall wundern, aber schon bald ist einem klar, dass man hier seinen Surrogate, also sein Roboter-Ich sieht. Die Idee hinter der Story kann sich sehen lassen, auch wenn sie recht einfach gestrickt ist, viele Überraschungen gibt es nicht, der Film weiß zu unterhalten, aber im Endeffekt dann doch nicht wirklich zu fesseln und zum Nachdenken anzuregen. Im Vergleich zu vielen anderen Filmen mit ähnlichen Ansätzen in letzter Zeit verrennt sich „Surrogates“ immerhin nicht und bietet eine in sich schlüssige Story, was heute ja schon eine Seltenheit ist. Wer also nicht zu viel erwartet und generell Filme mit Bruce Willis mag, sollte sich diesen hier auch auf jeden Fall ansehen.

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4 Kommentare

  1. Na, der letzte Satz ist doch mal eindeutig… vielleicht gehe ich gleich nächste Woche dazu ins Kino.
    Die Alternative wäre ein zweites Mal Avatar, was preislich (wegen 3D) fast das Doppelte kosten würde, und wobei die Geschichte auch nicht revolutionär ist.

    F.

  2. Ich vermute mal einfach, zumindest auch laut Aussage des „Spiegels“, dass die interessante Thematik in der Comicvorlage hier durch Mainstream und sicherlich durch ein Happy-End verwässert wurde.

  3. Ich fand gut sehr untersamhaltsam, aber hätte vielmerh werden sicher ist Comic vorlage um einiges besser die muss ich haben, aber sonsten geb ich 3 sterne unterhalten wird man gut.

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