„Rapunzel – Neu verföhnt“ – Humor hui, Gesang pfui!

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Disney-Filme sind nicht jedermans Sache und gerade die Animationsfilme wollten bisher so gar nichts werden, Pixar natürlich nicht eingeschlossen. Wenn dann auch noch wieder ein Märchen als Vorlage genommen wird und der dämliche Zusatz „Neu verföhnt“ angehängt wird, kostet es einen schon Überwindung, dem Film aufgrund positiver Stimmen aus dem Umfeld doch noch eine Chance zu geben. Und überraschenderweise macht der Film unglaublich viel Spaß, bietet jede Menge gelungene Gags. Würden die doch nur nicht wieder dauernd singen…

Wegen ihrer verzauberten Haare wird Prinzessin Rapunzel kurz nach ihrer Geburt von einer bösen Alten entführt, die diese dann selber in einem Turm aufzieht und vor der Welt versteckt hält. Während Rapunzel von der Welt außerhalb ihres Turmes träumt, will sich Gauner Flynn Rider mal schnell dort verstecken. Trotz Pfanne schwingender Rapunzel, den züngelnden Weckmethoden von Chamäleon Pascal und einem ihn verfolgenden Pferd, erklärt Flynn sich bereit, Rapunzel die Außenwelt zu zeigen. Doch die birgt jede Menge Gefahren und die böse Alte will ihre Gefangene natürlich auch schnell wieder im Turm sehen…

Sicher merkt man hier den Einfluss von Pixar, denn die Gags kommen so treffend und cool daher, dass der Film einen schon nach wenigen Minuten überzeugt hat. Die Synchronsprecher Moritz Bleibtreu und Alexandra Neldel tragen ebenfalls viel zu ihren animierten Charakteren bei, ein verrücktes Chamäleon, ein wie ein Hund agierendes Spürpferd und eine Bande mit seltsamen Hobbies ausgestattete Räuber passen ebenfalls großartig in die kurzweilige Geschichte, die natürlich nicht gerade mit Tiefe und einer großartig ausgeprägten Storyline überzeugen, sondern in erster Linie eben mit verrückten Charakteren und lustigen Ideen.

Wenn nur dieses nervige Gesinge nicht wäre! Gefühlt wird fast den halben Film gesungen und geträllert, immer wenn es gerade so lustig war, stöhnt man unfreiwiliig wieder auf, weil der nächste nervige Song die ganze gute Laune wieder arg strapaziert. Man kann sich wieder nur fragen, wem dieses ständige Gejaule nicht auf die Nerven geht. Trotzdem mal wieder ein empfehlenswerter Animationsfilm, dessen Humor einen auch das Gesinge ertragen lässt.

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2 Kommentare

  1. Ich war ebenfalls sehr positiv von dem Film überrascht. Und das gemeinsame Stöhnen mit dem restlichen Kinopublikum beim erneuten Trällern, hat das Gedudel noch mal erträglicher gemacht.
    So einige Gags haben es auch in die Running-Gags geschafft!

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