„Saving Mr. Banks“ – Hanks, Thompson und Mary Poppins!

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Bis heute ist Walt Disneys „Mary Poppins“ ein Klassiker der Kinderfilme, allerdings weiß sicher kaum einer, welche Anstrengungen Walt Disney unternehmen musste, um die Filmrechte von der Autorin Pamela Travers zu bekommen. „Saving Mr. Banks“ widmet sich der Thematik und setzt die hürdenreiche Entstehung des Drehbuchs von „Mary Poppins“ mit Tom Hanks als Disney und Emma Thompson als Travers humorvoll, intelligent und rührend in Szene. Ein Film über ein Stück Filmgeschichte, der ans Herz geht und darauf Lust macht, mal wieder in „Mary Poppins“ reinzuschauen, wobei man den Film jetzt sicher mit ganz anderen Augen sehen würde.

Pamela Travers braucht Geld und doch will sie die Filmrechte an ihrem Erfolgsroman „Mary Poppins“ nicht an Walt Disney verkaufen, um ihre Figuren nicht als überdrehte Zeichentrickfiguren auf der Kinoleinwand zu sehen. Schon zwanzig Jahre versucht Disney, die Rechte zu bekommen, und holt Travers extra in die USA, um ihr seine Vision schmackhaft zu machen. Doch die verbitterte Frau ist mit nichts zufrieden, bis die Beteiligten feststellen, welchen Bezug die Buchhandlung zu ihrer eigenen Vergangenheit hat und welche Rolle gerade Mr. Banks spielt, der in Disneys Drehbuch nicht besonders gut wegkommt.

Mit Tom Hanks und Emma Thompson hat Regisseur John Lee Hancock die Hauptrollen wirklich großartig besetzt, aber auch Nebendarsteller wie Paul Giamatti, Colin Farrell und Jason Schwartzman bringen den Film weiter voran. Die auf wahren Begebenheiten beruhende Handlung kann nicht nur mit den Unstimmigkeiten zwischen Disney und Travers punkten, auch die nostalgischen Momente, wenn z.B. die aus „Mary Poppins“ bekannten Lieder angestimmt werden, haucht dem Film Leben ein. Abgerundet wird alles mit der tragischen Geschichte von Travers Kindheit, die erst zum Ende des Films aus allem ein Gesamtkonzeot werden lässt. Toll, wie man nach anfänglicher Ablehnung immer mehr Zuneigung zu Travers aufbaut und sie am Ende wirklich liebgewonnen hat. Nicht nur für Fans von „Mary Poppins“ ein echter Tipp, wenn man den Klassiker kennt, macht der Film natürlich noch mehr Spaß.

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