Welche Filme und Serien eignen sich für Kleinkinder (2 Jahre bis 5 Jahre)?

Meine beiden Töchter sind inzwischen 2 und fast 6 Jahre alt, aber was schaut ein Filmfan wie ich mit seinen Kindergartenkindern? Ab wann kann man überhaupt mit richtigen Kinderfilmen starten und was verkraftet welches Kind in welchem Alter? Letzten Endes ist das wohl bei jedem Kind anders, trotzdem sollte man sich schon vorab überlegen, wie viel Fernsehen und welche Sendungen dem eigenen Kind gut tun, das gilt ganz speziell für Walt-Disney-Filme. Meine Tipps basieren in erster Linie auf den Erfahrungen mit meiner großen Tochter und sind natürlich auch stark durch die Highlights meiner eigenen Kindheit geprägt, es gibt aber sicher noch weitere passende Filme und Serien, die ich nicht aufgeführt habe. Für eine bessere Übersicht habe ich meine Empfehlungen nach Alter sortiert. Weiterlesen

Kurz kritisiert 22: Von Aliens, Geistern und Indianern

Auf geht’s zur nächsten Runde von Kurzkritiken zu Filmen, die auf jeden Fall kurz erwähnt werden sollten. Dieses Mal sind mit „Die Frau, die vorausgeht“, „Ocean’s 8“, „Isle of Dogs“, „Hotel Artemis“, „Extinction“, „Attraction“, „The First Purge“, „I Kill Giants“, „Ghost Stories“, „Game Night“, „Die kleine Hexe“ und „Das kleine Gespenst“ größtenteils Filme aus dem letzten halben Jahr dabei, die teilweise gar nicht in die Kinos gekommen sind. Weiterlesen

„Das Zeiträtsel“ – Völlig konfuse, langweilige Kinder-Fantasy!

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Es gibt immer wieder Kinderfilm, wie „Die Geheimnisse der Spiderwicks“ oder zuletzt „Gänsehaut“, in denen die Abenteuer von Kindern mit der Konfrontation einer Fantasywelt neben der realen Welt so unterhaltsam inszeniert wird, dass auch Erwachsene ihren Spaß daran haben. „Das Zeiträtsel“ hätte auch dazu gehören können, aber trotz bunter Bilder und einem ziemlich überdrehten Universum passt hier irgendwie nichts zusammen. Das beginnt schon damit, dass die Identifikation mit den Kindern so gar nicht funktionieren will, aber auch die Handlung selber stolpert ständig über die eigene Logik und schafft es nicht, einem sinnvollen roten Faden zu folgen. Die kurzen Ausflüge in die Welt der Physik und der Literatur zeigen, dass die Buchvorlage wohl ganz anderen Grundsätzen gefolgt ist, die hier aber dann doch typisch Disney auf Liebe, Familie und weichgespülte Popsongs reduziert werden. Da helfen auch bekannte Stars wie Reese Witherspoon, Oprah Winfrey, Zach Galifianakis oder Chris Pine nicht weiter. Weiterlesen

„The LEGO Ninjago Movie“ – Abgedrehter Ninjaspaß!

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Nach dem verrückt-liebevollen „The LEGO Movie“ und dem grenzwertig absurden „The LEGO Batman Movie“ hatte ich schon überlegt, ob ich „The LEGO Ninjago Movie“ überhaupt schauen will. Letztendlich habe ich es aber nicht bereut. Der Film ist zwar auch komplett überdreht wie seine Vorgänger, voller bekloppter Charaktere und seltsamer Handlungsstränge, aber für einen LEGO-Film erstaunlich gradlinig, wenn das überhaupt möglich ist. Das Setting ist schnell klar, man springt auch nicht von einem Universum ins nächste, ein wenig Ninjakampfkunst, ein skurriler Vater-Sohn-Konflikt und ein paar Anekdoten über Reife und das Erwachsenwerden, so funktioniert der Film in erster Linie für Kinder, aber auch Erwachsene kommen gerade beim Humor auf ihre Kosten. Wer den Stil der anderen beiden LEGO-Movies mochte, kann auch diesen bedenkenlos schauen. Weiterlesen

„Elliot, der Drache“ – Langweiliges Remake!

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elliotOk, ich habe auch „Mary Poppins“ nicht noch mal durchgehalten, daher würde es mir mit dem Disneyklassiker „Elliot, das Schmunzelmonster“ heute vielleicht ähnlich gehen, aber in meiner Kindheit war der Film einfach toll. Doch bei diesem Remake stört mich nicht nur die langweilige neue Handlung, sondern vor allem das Design des Drachen, der in keiner Form den Charme der alten Zeichentrickvorlage mitbringt. Da bringt auch der schauspielerische Einsatz von Bryce Dallas Howard, Robert Redford und Karl Urban nichts. Immerhin verzichtet der Film auf wirklich düstere Momente und ist tatsächlich mal ein Film für die ganz Kleinen. Weiterlesen

„Gespensterjäger“ – Lustiger Gruselfilm für Kinder

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Schlauer Schachzug von Kinderbuchautorin Cornelia Funke, nach der komplett vergeigten US-Verfilmung von „Tintenherz“ ihre Bücher lieber direkt in Deutschland verfilmen zu lassen. „Gespensterjäger“ ist somit eine in erster Linie auf die jüngeren Zuschauer zugeschnittene Gruselkomödie geworden, die sich von der Machart her durchaus mit der Qualität von Hollywood messen kann. Richtig überzeugen kann der Film zwar nicht, bietet aber nicht zuletzt dank den Hauptdarstellern Anke Engelke und Milo Parker sowie dem von Bastian Pastewka gesprochenen Glibbergeist Hugo kurzweilige und amüsante Unterhaltung. Weiterlesen

„Shaun das Schaf – Der Film“ – Kann gut unterhalten!

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Bei dem Erfolg des Knet-Kurzfilm-Helden Shaun war ein Ausflug auf die große Leinwand eigentlich immer zu erwarten. Dieser funktioniert auch, kann mit sehr lustigen Einfällen und einer netten Handlung punkten und somit gut auf der TV-Serie aufsetzen. Der Humor ist dabei nicht ausschließlich auf Kinder aufgelegt, viele Gags funktionieren bei Erwachsenen sogar noch besser. Mit einer Lauflänge von nicht mal 90 Minuten hat man es auch nicht übertrieben, denn ein Film, der komplett ohne (verständlichen) Dialog auskommt, würde ansonsten wohl irgendwann etwas anstrengend werden. Für alle Fans der TV-Version also auch empfehlenswert. Weiterlesen

„Saving Mr. Banks“ – Hanks, Thompson und Mary Poppins!

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Bis heute ist Walt Disneys „Mary Poppins“ ein Klassiker der Kinderfilme, allerdings weiß sicher kaum einer, welche Anstrengungen Walt Disney unternehmen musste, um die Filmrechte von der Autorin Pamela Travers zu bekommen. „Saving Mr. Banks“ widmet sich der Thematik und setzt die hürdenreiche Entstehung des Drehbuchs von „Mary Poppins“ mit Tom Hanks als Disney und Emma Thompson als Travers humorvoll, intelligent und rührend in Szene. Ein Film über ein Stück Filmgeschichte, der ans Herz geht und darauf Lust macht, mal wieder in „Mary Poppins“ reinzuschauen, wobei man den Film jetzt sicher mit ganz anderen Augen sehen würde. Weiterlesen