„Eddie The Eagle“ – Britischer Loser wird Olympiastar!

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eddieDie Olympischen Winterspiele im kanadischen Calgary 1988 hatten als ganz spezielle Außenseiter nicht nur die jamaikanische Bobmannschaft, deren Geschichte 1993 als „Cool Runnings“ verfilmt wurde, sondern auch „Eddie The Eagle“, einen britischen Skispringer. Der Film bringt humor- und gefühlvoll den Weg des Losers Michael Edwards zu den Olympischen Spielen auf die große Leinwand und hat neben einem großartigen Taron Egerton in der Hauptrolle mit Hugh Jackman einen wirklich passablen Nebendarsteller gewählt, der in diesem Film einfach nur Spaß macht. Ein absolutes Feel-Good-Movie!

Seit seiner Kindheit ist der Traum von Michael „Eddie“ Edwards, bei den Olympischen Spielen mitzumachen, seine sportlichen Defizite macht er durch Ehrgeiz wett. Doch als er trotz Erfolgen im Skisport vom britischen Olympia-Kommitee nicht zugelassen wird, will er als Skispringer zugelassen werden, da es dafür keine Qualifikationen und bisher auch keine britischen Kandidaten gibt. Da Eddie aber keine Ahnung davon hat, fliegt er nach Deutschland, um dies dort kurzerhand zu lernen. Doch Skisprung ist deutlich schwerer und gefährlicher, als er gedacht hat. Zum Glück findet im Pistenpfleger Bronson Peary einen Unterstützer.

Wenn Hugh Jackman mit Freizeitklamotten und brennender Zigarette zu Rockmusik die 90-Meter-Schanze hinunterrast, ist das cooler als jede Wolverine-Szene! Das Zusammenspiel von Jackman und Egerton ist wirklich großartig, der ehrgeizige Loser und der brummbärige, besoffene Ex-Profi. Schon in der ersten Szene holt einen der Film mit seinem tragikomischen Humor ab und hält einen bis zum Ende bei Laune. Auch wenn der Film sich bestimmt ein paar Freiheiten im Vergleich zur Realität genommen hat, ist „Eddie The Eagle“ ein tolles Biopic und verweist großartig auf das eigentliche Motto der Olympischen Spiele, dass es ums Dabeisein und nicht ums Siegen geht. Mit Iris Berben, Christopher Walken, Tim McInnerny und Jim Broadbent in Nebenrollen ist der Film auch schauspielerisch gut aufgestellt, lebt aber in erster Linie von Jackman und Egerton, seiner tollen Handlung mit viel gelungener Situationskomik und der gelungenen Inszenierung. Defintiv ein Geheimtipp!

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