„Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks“ – Nette Neuauflage!

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Für mich sind die Comics des gallischen Kriegers Asterix ein besonderer Teil meiner Kindheit, ich mochte auch die meisten Zeichentrickfilme und die Realverfilmung „Asterix: Mission Kleopatra“ ist bis heute einer meiner Lieblingsfilme. Doch nachdem die weiteren Realfilme „Bei den Olympischen Spielen“ und „Im Auftrag ihrer Majestät“ nicht mehr ganz so gelangen, kehrte man mit „Asterix im Land der Götter“ wieder auf die alte Schiene zurück, jetzt allerdings in animierter Form. Das funktionierte wieder ganz gut und klappt auch bei dem neuen animierten Abenteuer, was dieses Mal nicht direkt auf einem der Comics beruht. Viel von der Ironie und der versteckten Gesellschaftskritik von damals ist allerdings nicht mehr übrig, hier setzt man größtenteils auf Klamauk, der aber immerhin nicht zum Fremdschämen ist wie bei vielen der letzten nachgeschobenen Comics. Ob die Welt tatsächlich noch Asterix-Filme braucht, sei mal dahingestellt, schaden tut der Film den Fans des kleinen Galliers aber nicht.

Inhalt

Als der Druide Miraculix vom Baum fällt, macht er sich darüber Gedanken, was es für das gallische Dorf bedeutet könnte, wenn er mal nicht mehr da ist, und er beschließt einen Nachfolger in der Kunst des Brauens des übermenschliche Kräfte verleihenden Zaubertranks zu unterrichten. Skeptisch begleiten Asterix und Obelix ihn in den Wald der Druiden, doch nicht nur Cäsar und seine Römer, sondern auch ein mächtiger Druide tun alles, um das Rezept in die Finger zu bekommen. Da sich auch noch alle Nachwuchsdruiden als totale Reinfälle entpuppen, gestaltet sich die Suche immer schwieriger.

Review

Der neue Asterix-Film versucht nicht, das Rad neu zu erfinden und mit überflüssigen Anleihen aus der aktuellen Popkultur zu überzeugen, so kann man ihn solide einfach weg schauen, ein wenig in Kindheitserinnerungen schwelgen und den Film danach dann vermutlich schnell wieder vergessen. Die deutschen Synchronstimmen wie z.B. Milan Peschel und Charly Hübner sind ok, aber auch nicht überragend, für mich wird Frank Zander auf ewig die einzig richtige Stimme von Asterix bleiben. Die nicht auf den Comics basierende Geschichte passt zur Asterix-Welt, auch wenn man am Ende ein wenig übertreibt. Wer Asterix schon als Kind mochte und nach so einigen Rohrkrepieren skeptisch sein dürfte, der kann diesen Film auf jeden Fall schauen, aber wenn nicht, ist es auch nicht schlimm.

Fazit

Netter neuer Animationsfilm über den gallischen Krieger und sein Dorf, der solide daher kommt, aber auch zeigt, dass die Welt nicht zwingend weitere Asterix-Filme braucht.

Bildergalerie


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