Jack Black – Der Held!

Eigentlich wollte ich eine Filmkritik zu „Nacho Libre“ schreiben, in der es um einen mexikanischen Priester geht, der unbedingt als Wrestler Erfolg haben will. Ok, klingt nicht wirklich super, meint ihr? Stimmt eigentlich, aber jetzt kommt der Grund dafür, warum ich bei dem Film trotzdem so gut lachen konnte, obwohl er eigentlich total schlecht war: Jack Black hatte die Hauptrolle! Und wieder einmal wurde mir klar, Jack Black ist mein Held!

Dabei fing unser „Verhältnis“ nicht besonders gut an, nach „Schwer verliebt“ hatte ich beschlossen, den „Spinner“ nie wieder sehen zu wollen. Doch mit Nebenrollen in „Nix wie raus aus Orange County“ und natürlich „High Fidelity“ ergaunerte er sich eine zweite Chance… um dann mit „School of Rock“ die Spitze meines Helden-Olymps zu erklimmen! Jack Black ist definitiv verrückt, aber das ist sein Erfolgsrezept, das er schauspielerisch und musikalisch bestens ausschöpft. Nicht zuletzt war der Kontakt mit seiner Band „Tenacious D.“ ein weiteres einschneidendes Erlebnis für mich. Soviel Spaß und Skurillität kenne ich ansonsten nur von meiner deutschen Lieblingsband „Die Ärzte“.

Schließlich zeigte Jack dann in „King Kong“, dass er deutlich mehr drauf hat, als nur rumzublödeln. Aber er ist immer noch am besten, wenn er sich selber spielen darf, und da war „Nacho Libre“ mal wieder eine großartige Gelegenheit. Kein anderer Typ seiner Statur würde den halben Film mit freiem Oberkörper posen und sich als so sexy und großartig präsentieren. Dazu dann seine unverwechselbare Mimik und seine Bewegungen, ganz großes Kino! Jack Black hält sich einfach für den Größten… zu recht!

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3 Kommentare

  1. Na ja, in Kömodien magst du recht haben, aber so als ernsthafter Schauspieler hat er sich bisher nicht bewiesen. In „King Kong“ spielte er auch wieder fast denselben Charakter, nur das er sich zurück nehmen musste.

  2. Jack ist auch ganz klar mein Held, keiner kann den „Jack“, wie er ;-)

    Nicht zu vergessen sein genialer Kurzauftritt in Will Farrells „The Anchorman“ als Motorradhengst. Meiner Meinung nach ein nicht sehr Facettenreicher Schauspieler, aber dafür kann er die „eine Rolle“ perfekt und ich kann immer wieder lachen. Ich würde ihn gerne mal in einer wirklich ernsten Rolle sehen, um mal zu schauen, ob er auch was anderes kann. „King Kong“ war aber meiner Meinung nach schon ein sehr guter Anfang.

    Zu „Nacho libre“ kann ich mir nur Pau anschliessen, hätte man 90 Minuten nur Jacks Klamauk gefilmt wäre der Film zumindest nicht schlechter geworden ;-)

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