„The Rocker“ – Jack-Black-Film ohne Jack Black

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Diesen Montag gab es in der Osnabrücker Sneak Preview wieder einmal eine Komödie, und zwar die „School of Rock“-Imitation „The Rocker“. Zunächst einmal hatte ich schlimmeres befürchtet, der Film war dann aber nur wie erwartet guckbar, ohne jetzt wirklich lustig zu sein. Man hat nicht nur die ganze Thematik der Jack-Black-Filme übernommen, sondern auch der Hauptdarsteller wirkte pausenlos versucht, den „Tenacious D“-Sänger zu imitieren.

In den 80er Jahren gelingt der Rockband Vesuvius der große Durchbruch, allerdings wird Schlagzeuger Robert (Rainn Wilson), Fish genannt, aus der Band gekickt. Zwanzig Jahre später sieht der gescheiterte und wieder bei seinen Eltern eingezogene Fish die zweite Chance für das Bandleben, von dem er die ganzen zwanzig Jahre geträumt hat: Die Schulband A.D.D., bestehend aus Matt (Josh Gad), Curtis (Teddy Geiger) und Amelia (Emma Stone), erlangt durch einen peinlichen YouTube-Auftritt von Fish den Durchbruch und beginnt eine Tour. Und Fish und Curtis’ Mutter (Christina Applegate) kommen sich auch näher…

Klingt wie „School of Rock 2“? Jepp, ist es quasi auch, lediglich mit dem Unterschied, dass Rainn Wilson nicht Jack Black es, sondern ihn imitiert. Die Thematik ist ein alter Hut und wie von Black geschrieben, aber auch Wilsons Erscheinung und seine Mimik erinnern eindeutig an Blacks Performance.

Und viel mehr kann und will ich auch gar nicht zu dem Film sagen. Er war nicht unterirdisch schlecht, der Fäkalhumor hielt sich wenigstens in Grenzen, aber wie erwähnt waren Geschichte und Gags meist verbraucht. Die Musik war souveräner Rock, tat nicht weh, ist nicht aufgefallen, war allerdings jetzt auch nicht gerade der wilde Rock, der er angeblich sein sollte.

Und nachdem nun nach Meg Ryan auch Christina Applegate aus der Versenkung mit einem so übelst zerlifteten Gesicht aufgetaucht ist, komme ich wohl nicht drumherum, irgendwann den Schönheitschirurgie-Post zu schreiben, der mir schon länger in den Fingern juckt. Wer zum Teufel erzählt den ganzen Schauspielerinnen, dass Mimik-unfähige Botoxgesichter attraktiver aussehen als Altersfalten?!

Fazit: Wer Jack Black und seine dickerer-veralteter-Rocker-gibt-Gas-Filme mag, wird diesen vermutlich auch mögen, oder aber gerade nicht, da der Film eben ohne Black ist, dafür aber recht unoriginell bei „School of Rock“ und dergleichen abkupfert. Also prinzipiell einfach überflüssig.

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