„Gullivers Reisen“ – Jack Black und viele kleine Menschen

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„Gullivers Reisen“ wurde schon mehrfach verfilmt, diese neue Version hält sich allerdings sehr genau an die Buchvorlage, es werden sogar der Kampfroboter, die Rockmusik, die Werbeplakate und das Auspissen des Feuers thematisiert! Ok, mal ehrlich, wie zu erwarten gibt es außer einem schiffbrüchigen Gulliver und einer Insel namens Lilliput mit vielen, kleinen Menschen nicht viel, was noch mit der Buchvorlage zu tun hat. Hat aber wohl auch keiner erwartet, oder? Fans von Jack Black bekommen hier zwar wieder eine ziemlich flache Komödie geboten, aber immerhin machen hier ein paar Gags doch tatsächlich Spaß, was den Film aber auch nur knapp über das Mittelmaß rettet.

Gulliver arbeitet in der Postabteilung, bekommt aber die Chance, einen Erlebnisbericht über das Bermudadreieck zu schreiben, nachdem er sich mit einem geklauten Text Eindruck bei seiner Traumfrau gemacht hat. Doch mitten im Dreieck erleidet er Schiffbruch und erwacht auf einer Insel, gefangen von vielen kleinen Leuten, die ihn erstmal als Bestie bezeichnen und deren Vertrauen er erst gewinnt, als er den König rettet, indem er auf seine ganz eigene Art das Feuer im Schloss löscht. Danach lässt er es sich gut gehen, prahlt mit Geschichten über seinen Vater Darth Vader, seine Erlebnisse auf der Titanic und andere der Filmwelt entliehene Geschichten. Doch seine plötzliche Beliebtheit sorgt bei anderen für Unmut…

Jack Black ist unter den Komödiendarstellern schon eine Besonderheit, in letzter Zeit war allerdings kein wirklich gelungener Film mehr dabei. Peinlich ist eben nicht dasselbe wie lustig. Bei diesem Film kann sich der Jack zwar wieder ganz gut austoben, allerdings landen auch hier nicht alle Gags einen Treffer, ein paar Lacher sind aber schon dabei. „Gullivers Reisen“ ist weit weg von „School of Rock“ oder „Nacho Libre“, aber immerhin auch deutlich besser als „Year One“. Wer Jack Black mag, kann sich hier nett berieseln lassen, wenn er auf eine gute und plausible Handlung verzichten kann. Ein Komödienhighlight ist der Film aber garantiert nicht.

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