„Ratatouille“ – Pixar schmeckt am besten!

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ratatouille.jpgPixar war schon immer ein Garant, wenn es um gelungene Animationsfilme ging. Daher hat man an diese Filme zu einer Zeit, in der Animationsfilme Massenware geworden sind, eine ganz besondere Erwartungshaltung. Diese Woche ist „Ratatouille“ angelaufen und Pixar zeigt mal wieder Klasse. Der Film über eine mit unglaublichen Kochambitionen ausgestattete Ratte, die einem jungen Nachwuchskoch in einem Edelrestaurant in Paris hilft und dabei ihren eigenen Traum verwirklicht ist witzig und unterhaltsam, die Animationen großartig und die Story verrückt genug, um sich von der Masse abzuheben.

Nachdem der letzte Pixar-Film „Cars“ etwas schwächelte, wusste man nicht genau, ob sich der Verkauf Pixars an Disney negativ auf die Filme auswirken würde. Aber die Angst scheint jetzt wieder verflogen zu sein. Regie führte wieder Brad Bird, der schon mit „Die Unglaublichen“ einen tollen Pixar-Film ins Kino gebracht hatte. Allerdings riskierte Bird dieses Mal nicht so viel und begab sich wieder auf den alten erfolgversprechenden Pfad „Animationsfilm mit putzigen Tieren“. Trotzdem merkt man schon bei den toll animierten und liebenswerten Charakteren, der leicht verrückten Story und der fantastischen Qualität der Animationen, die trotzdem nie aufdringlich und übertrieben wirken, dass Pixar einfach mehr drauf hat als die ganzen blassen Kopien. Trotzdem muss man sagen, dass „Ratatouille“ nicht an Klassiker wie „Toy Story“, „Die Monster AG“ oder „Findet Nemo“ heranreicht. Warten wir mal auf „Wall-E“, einen Film über einen kleinen Roboter, den Pixar als nächstes in die Kinos bringen wird.

Ach ja, auf keinen Fall den tollen Kurzfilm „Lifted“ verpassen, der vor „Ratatouille“ läuft. Hier geht es um einen Alien, der gerade seine Prüfung im Menschen-Hochbeamen ablegen will und dabei nicht gerade gut abschneidet. Wie schon damals „Der Vogelschreck“ ein echter Brüller. Vor ein paar Tagen ist übrigens eine „Pixar Kurzfilm Collection“ auf DVD erschienen, eine Sammlung kleiner Meisterwerke, „Lifted“ und „Vogelschreck“ inklusive.

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3 Kommentare

  1. Den Vorfilm fand ich auch klasse. Ich hab mich beäumelt und vollgedruselt vor Lachen. Aber Ratatouille selber war meiner Meinung nach nicht besser als all die anderen Animationsfilme, die es auf dem Markt so gab in letzter Zeit. Hier und da was lustiges, aber der gewisse Kick, den Figuren, wie Buzz Lightyear oder das Augending von Monster AG erzeugt haben, fehlt ihm. Keine Figur sticht besonders positiv heraus. Die ganze Story ist schon recht schmalzig und nicht wirklich überraschend. Vielleicht ist auch im Bereich Animation alles gesagt worden, was man mit guten Charakteren sagen kann. Daher von mir wegen der wirklich guten Animationstechnik grad noch drei Sterne.

  2. Stimmt schon, die Pixarfilme waren immer deutlich besser als ihre konkurrenz – nicht nur auf Animationsebene (Cars habe ich nicht gesehen). „Ratatouille“ ist auch wieder gut, die Animationen sind der helle Wahnsinn (besonders, wenn Wein eingeschüttet wird oder so) und niedliche Tiere kommen wohl auch besser an als Autos. Aber mir kam das ganze weniger wie eine Komödie für alle vor, sondern eher wie der typische Disney-Kinderfilm. War ja nett anzugucken, aber wirkliche Lacher gab es kaum, sondern eher (wie TOM schon meinte) ein wenig Schmalz und Kitsch. Trotzdem nicht schlecht der Film, aber anscheinend merkt man den Verkauf von Pixar an Disney doch ein wenig. Der Vorfilm hingegen ist wieder wirklich klasse!

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