„Freitag, der 13.“ – Sex, Drogen und eine Machete

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Man, da sind die doch echt mal total originell vorgegangen bei diesem Remake vom 80er-Kult-Horrorfilm „Freitag, der 13.“. In diesem Slasher geht es um eine Gruppe Jugendlicher in einem abgeschiedenen Waldstück, die sich die Zeit mit Sex und Drogen vertreiben und dann von einem irren Killer der Reihe nach brutal geschlachtet werden, quasi nach dem Motto „Titten und Töten“. Ach ja, und dann natürlich das tugendhafte Pärchen, das überlebensmäßig natürlich die Nase vorne hat. Das war ja noch nie da!

Vor 20 Jahren wurden im Feriencamp am Crystal Lake einige Teenies von Jasons Mutter umgelegt, die aber dann zur Strecke gebracht werden konnte. Heute ist es ihr Sohn, der das Gebiet um den Crystal Lake unsicher macht. Als Clays Schwester mit einer Gruppe Jugendlicher dort verschwindet, macht er sich auf die Suche nach ihr. Und wieder trifft er auf einen neuen Trupp Jugendlicher und auf Jason, der einen nach dem anderen mit seiner Machete dahinmetzelt.

Ach, was habe ich erwartet, Slasher bleibt Slasher. Aber hier gibt es echt so wirklich gar nichts Neues, aber wem nackte Mädels mit großen Brüsten und ein mordender Machetenschwinger reicht, der wird hier sicher nicht enttäuscht. Wenn man allerdings bedenkt, wie abgedreht und lustig beispielweise „Jason X“ war, fragt man sich, warum die Neuauflage so altbacken daher kommt. Da hilft auch „Supernatural“-Star Jared Padalecki nicht. Ich meine, dass das 2004er Remake von „Texas Chainsaw Massacre“, ebenfalls von Produzent Michael Bay und Regisseur Marcus Nispel, noch ganz unterhaltsam war, aber vielleicht war ich damals auch noch nicht so übersättigt. Wobei „All The Boys Love Mandy Lane“ beispielsweise doch auch noch recht anschaubar war.

Naja, wer von Slashern nicht viel erwartet, wird diesen auch mögen, wer auf ein originelles Remake eines Horrorklassikers hofft, sollte den Weg zum Kino sparen.

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