„Independence Day 2: Wiederkehr“ – Überflüssiges Sequel!

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independenceday21996 brachte Regisseur Roland Emmerich mit „Independence Day“ einen der größten Blockbuster ins Kino, jetzt kommt nach zwanzig Jahren tatsächlich noch eine Fortsetzung des Alien-Spektakels. Wenn auch ohne Will Smith, so sind doch viele vertraute Gesichter wie Jeff Goldblum, Bill Pullman, Brent Spiner und Judd Hirsch wieder mit dabei. Ergänzt wird der neue Cast durch William Fichtner und zahlreiche Jungstars wie Liam Hemsworth, Maika Monroe, Joey King oder Jessie Usher. Grundsätzlich kommt die Fortsetzung aber nur als überdimensionierte Neuversion des Klassikers daher, zudem kann die neue Handlung nur teilweise überzeugen. Insgesamt kann man das Sequel zwar anschauen, aber wirklich brauchen tut man es nicht.

Zwanzig Jahre, nachdem der Alienangriff abgewehrt wurde, sind die Feinde zurück, größer und mächtiger als zuvor. Die inzwischen in Frieden lebenden Völker der Erde haben die Zeit genutzt, um sich mit Hilfe der Alientechnologie auf einen neuen Angriff vorzubereiten, doch mit der Größe des zweiten Angriffs hat keiner gerechnet.

Kopf aus, Geballer an! Das funktioniert hier grundsätzlich ganz gut, auch wenn einem die zahlreichen Logiklöcher doch immer wieder auffallen. Warum nach so langer Zeit eine Fortsetzung sein musste, ist wohl kaum jemandem klar, zudem ist der Abstand zum ersten Teil fast schon zu groß, um noch wirkliche Fans wieder ins Kino zu locken. Ohne Kenntnis des Erstlings dürfte einem die Handlung allerdings noch sinnloser erscheinen.

Nachdem Will Smith laut Emmerich sehr arrogant seine Mitarbeit wegen der Arbeit am Mega-Flop „After Earth“ versagte, wird sein Schicksal mit einem Satz kurz besiegelt und sein Sohn als neuer Kampfpilot ins Geschehen eingebaut. Die alten Charaktere funktionieren auch in der Fortsetzung, die neuen fügen sich mitunter etwas holperig in das Konstrukt ein. Wie schon bei „Independence Day“ geht es aber auch hier in erster Linie um Zerstörung, CGI-Overkill, Pathos und sehr viel Geballer. Wer wie gesagt sein Hirn ausschalten und sich mit Popcorn in der Hand ordentlich durchschaukeln lassen will, für den ist der Film sicher in Ordnung.

Insgesamt kann man sagen, dass die Fortsetzung nicht nötig war, aber den Klassiker immerhin nicht wirklich beschmutzt. Ob der vermutlich unausweichliche dritte Teil wirklich noch sein muss, ist fraglich, aber danach ist dann hoffentlich wirklich Schluss.

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