„Transformers 5: The Last Knight“ – Actionorgie für die Fans!

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Ich habe Michael Bays Kinophänomen „Transformers“ noch nie so richtig was abgewinnen können, aber nach einem soliden ersten Teil, einer vergurkten Fortsetzung, einem tatsächlich halbwegs gelungenen dritten Teil zeigte der missratene Neuanfang mit Teil 4, dass man schon echt ein Fan sein muss, um noch am Ball zu bleiben. Doch das Franchise ist noch lange nicht am Ende und geht jetzt in die fünfte Runde. Auch dieses Mal stehen Action und Effekte im Vordergrund, dass hier aber auch noch die Artus-Sage, der Zweite Weltkrieg und ein wenig Schatzsuche im Stil von „Illuminati“ eingestreut werden, macht den Film doch recht unterhaltsam. Fans werden auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen, alle anderen müssen sich überlegen, wie viel Geballer mit sprücheklopfenden Robotern sie ertragen können.

Inhalt

Cade Yaeger (Mark Wahlberg) hält sich im Untergrund versteckt und rettet Roboter, die von den Menschen allgemein als Bedrohung gesehen werden, egal ob Autobots oder Decepticons. Gleichzeitig erreicht Optimus Prime seinen zerstörten Heimatplaneten Cybertron und trifft dort auf seine Schöpferin, die ihn für die Zerstörung verantwortlich macht und ihm zeigt, welche Zukunft sie für die Erde vorsieht. Dort sucht der englische Lord Edmund Burton (Anthony Hopkins) nach dem legendären Stab aus der Artus-Sage, den Merlin einst von den Transformers bekam. Zusammen mit Yaeger und der attraktiven Professorin Vivien Wembley (Laura Haddock) begibt er sich auf eine verrückte Suche nach dem Artefakt, das auch die Decepticons in die Finger bekommen wollen.

Review

„Transformers 5“ bietet erwartungsgemäß von allem zu viel, bei einer Lauflänge von 2,5 Stunden kommt man bei ständiger Dauerbefeuerung doch an seine Grenzen. Und doch ist der Unterhaltungsfaktor wieder besser als beim Vorgänger, der Stil ist nicht mehr so depressiv, die archäologische Schnitzeljagd und die Konfrontation mit Cybertron können einen mehr bei Laune halten als die reine Materialschlacht im vierten Teil. Mark Wahlberg spielt wie immer solide, Anthony Hopkins darf mal wieder einen Guten spielen und Laura Haddock bedient das für das Franchise typische Klischee der Frau mit dicken Lippen und großen Brüsten.

Actionmäßig gibt es kaum etwas vergleichbares, die Effektorgie nimmt immer mehr Fahrt auf und wenn man glaubt, es könne nicht mehr kommen, setzt der Film noch einen oben drauf. Wer diesen Film sieht, bekommt also genau das, was er erwartet, Michael Bay erfindet das Franchise nicht neu, aber er bedient perfekt die Erwartungshaltung und kann hier uns da sogar mit ein paar neuen Ideen punkten. Wer bei der Reihe allerdings schon früher ausgestiegen ist, muss aber auch nicht wieder einsteigen. Trotzdem funktioniert bei keinem anderen Franchise das Motto „Hirn aus! Ballern!“ so gut wie hier. Erwarten wir aber nicht zu viel vom nächsten Teil, haben wir doch gelernt, dass hier nur die ungeraden Teile gelingen.

Fazit

Actionorgie mit Effektgewitter, „Transformers 5“ greift dermaßen tief in die Trickkiste, dass es mitunter schon zu viel des Guten ist. Aber ein paar Neuerungen gemischt mit bewährten Elementen sorgt doch dafür, dass der Film alle Fans abholen dürfte und auch die Kritiker vom vierten Teil wieder glücklicher stimmen dürfte.

Bildergalerie


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