„Jumanji“ – Dwayne Johnson und Jack Black im Dschungel!

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„Jumanji“ war 1995 ein neuer CGI-Meilenstein und ist wohl einer der bekanntesten Film des 2013 verstorbenen Schauspielers Robin Williams. Nach über 20 Jahren greift man jetzt erneut auf die damals schon sehr erfolgreiche Idee zurück und bringt mit Dwayne Johnson, Kevin Hart und Jack Black in den Hauptrollen eine Neuauflage und gleichzeitig eine Fortsetzung ins Kino. Diese ist für ein paar Lacher gut, sorgt mit einigen Bezügen zum alten Film für ein wenig Nostalgie, bietet aber ansonsten erwartungsgemäß mittelmäßige Action, nicht ganz überzeugende Effekte und etwas zu viel Klamauk. Letztendlich kann man auch den neuen Spielern auf ihr Dschungelabenteuer folgen, so sehr tut der Film nicht weh, aber man verpasst auch nichts, wenn man ihn nicht gesehen hat.

Inhalt

Der Nerd Spencer (Alex Wolff), die Außenseiterin Martha (Morgan Turner), das Sport-As Fridge (Ser’Darius Blain) und die handysüchtige Bethany (Madison Iseman) entdecken beim Nachsitzen ein seltsames Videospiel namens „Jumanji“, das die vier Schüler mal eben direkt in eine gefährliche Dschungelwelt zieht. Dort nehmen alle den Charakter und das Aussehen des vorher gewählten Charakters an, Spencer wird zum Muskelpaket Dr. Smolder Bravestone (Dwayne Johnson), Martha zur Kämpferin Ruby Roundhouse (Karen Gillan) und Fridge zum Naturexperten Moose Finbar (Kevin Hart). Bethany muss jedoch feststellen, dass sich hinter dem Pseudonym Shelly Oberon ein dicker Professor (Jack Black) verbirgt. Nachdem einer kurzerhand von einem Nilpferd verspeist wird und kurz danach wieder vom Himmel fällt, erkennen sie, dass sie in diesem Spiel nur eine begrenzte Anzahl von Leben haben, bis sie tatsächlich selber sterben. Um wieder nach Hause zu kommen, müssen sie die Welt von „Jumanji“ vor den dunklen Machenschaften des Fieslings Van Pelt (Bobby Cannavale) retten. Doch der hat natürlich was dagegen und zusätzlich alle Tiere der Dschungelwelt auf seiner Seite.

Review

Obwohl die Idee von „Jumanji“ so einiges für sich hat, war auch der Klassiker kein wirkliches Highlight. Auch die indirekte Fortsetzung „Zathura“ von 2005, in der Kinder über ein Spiel in den Weltraum gezogen und dort Aufgaben für ihre Rückkehr erledigen müssen, war nett und kurzweilig, aber auch kein Überflieger. So ist es jetzt auch mit „Jumanji: Willkommen im Dschungel“. Der Film ist nett und hat ganz klar so einige witzige Ideen, vor allem Dwayne Johnson und Jack Black können einen mehrfach zum Schmunzeln bringen, aber letztendlich kommt der Film nicht so richtig aus dem Mittelmaß heraus. Zwar kann man hier durch die drei Leben, die jeder im Spiel hat, auch den Dschungeltieren mal was gönnen und auch die Umwandlung von der eingebildeten Schulschönheit zum dicken Professor bietet ein paar nette Splapstickvorlagen, doch die Rätsel im Dschungel sind dann weniger originell und die doch sehr überzogenen Effekte fühlen sich ebenfalls nicht wirklich passend an. Die Kombination aus Real- und Spielcharakteren hat durchaus was für sich, aber das macht eben keinen ganzen Film aus.

Leider schafft es außer der „Fast and Furious“-Reihe auch dieser Film von Dwayne Johnson wie zuvor schon „Baywatch“, „San Andreas“ oder „Hercules“ nicht gerade aus dem Mittelmaß heraus, auch bei Jack Black muss man nach „Gänsehaut“ oder „Ein Jahr vogelfrei“ oder „Gullivers Reisen“ befürchten, dass seine besten Filme bereits weit zurück liegen.

Der Film ist als nette Unterhaltung für Zwischendurch aber auf jeden Fall ok, wenn man sich mit ein paar lustigen Gags, ein wenig Dschungelaction und einer schlichten Handlung anfreunden kann.

Fazit

Die späte Fortsetzung des 90er Klassikers bietet durchaus ein paar gute Gags und eine nette, kurzweilige Handlung. Trotz Schauspielern wie Dwayne Johnson und Jack Black schafft es der Film nicht wirklich aus dem Mittelmaß heraus.

Bildergalerie


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