Der Vollidiot kehrt zurück: „Millionär“

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millionaer.jpgSimon Peters ist wieder da in Tommy Jauds drittem Buch „Millionär“. Zwar ist er inzwischen arbeitslos, versteht sich aber als eine Art Retter der Welt, denn jeden Tag besucht er ein Internetcafé, um großen Firmen und Konzernen per Mail zu sagen, was ihm an deren Produkten und Handlungsweisen nicht gefällt, und auch bei Service-Hotlines ist er wohl bekannt. Dann zieht allerdings im Penthouse über seiner Hartz-IV-Wohnung eine reiche Tussi ein, die ihm so auf die Nerven geht, dass er mal kurz beschließt, das ganze Haus zu kaufen. Das Problem: Simon hat kein Geld! Kein Problem, sagt er sich, werde ich halt Millionär, kann ja nicht so schwer sein…

„Vollidiot“ wird Jauds bestes Werk bleiben, aber „Millionär“ schafft es, den Humor des Erstlings wieder aufzugreifen. Gerade Simons Beschreibungen verursachen wieder manchen Lachflash. Leider ist das Hörbuch noch nicht raus, aber wer kann, sollte sich die Geschichte auf jeden Fall wieder von Christoph Maria Herbst „erzählen“ lassen, seine Betonungen geben dem ohnehin schon sehr lustigen Buch immer noch etwas mehr.

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2 Kommentare

  1. Kann mich nur anschließen, ich fands auch sehr gut und hab schallend gelacht. Der perfekte Nachfolger von „Vollidiot“!

  2. Kleine Randinformation: Höre gerade das (wirklich gelungene) Hörbuch zu „Millionär“ und muss schockiert feststellen, dass da so einige Sachen weggelassen wurden, teilweise nur kurze Passagen, u.a. aber auch ganze Teile, wie z.B. Johannas Fitnesstrainer, Simons Joggingstunde oder auch die Schwan-Erpresser-Seite! Das Hörbuch lohnt auf jeden Fall, aber wer wirklich alles mitbekommen will, sollte auf jeden Fall auch das Buch lesen.

    Falls das bei den Hörbüchern von „Vollidiot“ und „Resturlaub“ auch so ist, muss ich die wohl tatsächlich auch mal lesen und nicht nur hören… ;)

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