„Die letzte Legion“ – Wohl eher die letzte Sch…

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legion.jpgDas erste, was ich von diesem Film gelesen hatte, war, dass es um den Untergang des Römischen Reiches gehen soll. Als begeisterter Fan der TV-Serie „Rom“ dachte ich mir, dass das ja eine tolle Erweiterung sein könnte. Dann sah ich den ersten Trailer mit einem nervigen Kind und irgendwie Excalibur und ein wenig Artussage und wusste nicht mehr so wirklich, was ich davon halten sollte. Trotzdem traute ich mich noch ins Kino, aber das hätte ich mal besser lassen sollen. Eine konfuse Story, miese Darsteller und das Niveau eines 08/15-Actionfilms aus den 80ern, mehr gab’s nicht…

„King Arthur“ war der erste Film, der die Artussage aufgrund neuester historischer Erkenntnisse mit dem Römischen Reich in Verbindung brachte. Der Film war zwar auch nicht gut, aber deutlich besser als dieser Müll. Der hatte immerhin ein paar gute Darsteller und einige „epische“ Einstellungen…

„Die letzte Legion“ hat ein nerviges Kind, das mal gerade zum letzen Kaiser Roms ernannt wurde, das daraufhin von den Goten überrannt wurde, die seine Eltern umgebracht haben. Ben Kingsley (seit „Bloodrayne“ und „A Sound of Thunder“ ein Garant für Trashfilme) spielt den Philosophen Ambrosinus (klingt wie aus einem „Asterix“-Heft), einen Zauberer, na gut, irgendwie wohl Merlin, aber wirklich was drauf außer doof rumschnacken und einen auf „Grauen Pilger“ machen hat er nicht. Dann sind da der Held, irgendein toller Soldat und seine Bande von Dorftrotteln, die aber eigentlich voll die tollen sein sollen. Dazu noch eine Kampftusse, die immer allen auf die Fresse haut.

Die Story? Öhm… Das Blag wird Kaiser, dann kommen die Goten, die voll böse sind und machen alles kaputt, auch seine Eltern und sperren ihn dann auf einer Insel ein, aber der Merlin-Ben will, dass das Blag ein mächtiges Schwert von Caesar findet, was dann auch zufällig da versteckt ist, wo man sie gefangen hält. Dann kommen Bömmel, sein Trupp und die Amazone und befreien die mal kurz. Dann sucht das Blag in Britannien mit seinem Bimmel-Bommel-Trupp die 9. Römische Armee, um damit seinen Platz als Kaiser zurückzuerobern, die finden sie dann auch, aber irgendwie hauen sie nur einem goldmaskigen Arsch in Britannien die Glocke weich und das war’s dann auch…

Peinlich, peinlich! Das einzige, was diesen Trash mit „Rom“ verbindet ist „Lucius Vorenus“ Kevin McKidd, der hier als ein fieser Gote anderen auf die Schnauze hauen darf. Wer Geschichtsunterricht will, ist hier tierisch falsch, der Film gehört nicht mal in die Kategorie „Unterhaltsamer Trash“! Also Finger weg, dann doch lieber nochmal „Rom“, die hatten vermutlich für jede Folge mehr Kohle, bessere Drehbücher und deutlich bessere Darsteller…

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