Musiker auf der großen Leinwand!

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Ein typisches Phänomen ist, dass Popstars meinen, wenn sie auf der Konzertbühne vor Kameras bestehen können, dass es nur ein kleiner Schritt ist, um auch filmtechnisch eine gute Figur zu machen. So konnte Beyoncé in „Dreamgirls“ zwar auf ihre Figur und ihre Stimme bauen, mehr wahr allerdings nicht zu holen. Meat Loaf hat figurtechnisch nun eindeutig mehr zu bieten, aber gerade in „Fight Club“ konnte er auch schauspielerisch überzeugen.

Angefangen hatte Meat Loaf allerdings mit einer Busfahrerrolle in „Spice World – Der Film“, den außer eingefleischten „Spice Girls“-Fans wohl keiner wirklich im Kopf behalten hat. Und ich als großer Fan von „Die Ärzte“ muss zugeben, dass mir deren gemeinsamer Auftritt in „Richy Guitar“ wohl eher aufgrund des Kultfaktors im Gedächtnis geblieben ist. Bela B. hingegen scheint in der Schauspielkunst seine zweite Berufung gefunden zu haben, hat sich aber mehr den B-Movies verschworen. Und dass Nena und Markus zu Zeiten der „Neuen Deutschen Welle“ auch in „Gib Gas – Ich will Spaß“ ins Kino zu locken versuchten, ist wohl eher untergegangen. Unvergessen bleiben hingegen Auftritte wie der von Herbert Grönemeyer in „Das Boot“ oder Sting in „Dune – Der Wüstenplanet“. Muss ja nicht jeder so mies abschneiden wie Jon Bon Jovi in „Vampires: Los Muertos“! Justin Timberlake hingegen hat seine Sache in „Black Snake Moan“ recht gut gemacht, seine Ex Britney Spears in „Not A Girl“ habe ich mir dann aber doch lieber nicht angetan!

Diese Liste lässt sich ewig fortsetzen, aber welche Kinoauftritte von Musikern sind denn eurer Meinung nach wahre Highlights gewesen, welche Musiker fallen euch ein, die sogar eine richtige Filmkarriere vorweisen können und welche Entgleisungen sollte man unbedingt als abschreckendes Beispiel erwähnen?

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4 Kommentare

  1. Mir fällt so spontan Will Smith ein. Der hat eigentlich schon recht früh damit angefangen zweigleisig zu fahrn (also Musik und Film). Da kommt mir jetzt auch Jennifer Lopez in den Sinn, die ja auch ne Reihe Chick Flicks gemacht hat oder so, ka. Und da hörts glaub ich auch wieder auf bei mir.

  2. „GLITTER“!!!! Von, mit und durch Mariah Carey… Da sag ich mal nicht mehr zu… Madonna war doch auch mal die „Evita“… nie gesehen… Im Gegenzug hat zum Beispiel Bruse Willis auch mal ein Album gemacht. Das Ganze unter dem Pseudonym „Bruno“… Bon Jovi hat doch auch bei diesem U-Boot Film mitgespielt. Nein, nicht der tolle, sondern der amerikanische… „U 571“? irgendsowas… war… durchwachsen ;-)

    Will Smith ist meiner Meinung nach einer der Guten. Seine Zweigleisigkeit ist absolut ok, oder sollte ich sagen: chigg-a-wah-wah ? ;-) Genauso sehe ich Meatloaf, Grönemeyer und Sting. Die Rollen waren stimmig und gut gespielt. Natürlich war die Rolle des Vaters von Jack Black dem Meatloaf mehr als auf den Leib geschrieben ;-)

    Aber gehen wir ein wenig zurück. Was ist mit Frank Sinatra oder Elvis? Beide haben sowohl als Sänger, als auch als Schauspieler riesen Erfolge gehabt. War das nur ein Zeit-Phänomen? Barbara Streisand, Dean Martin, …

    Und heutzutage? „8 mile“ von Eminem fand ich ok, den anderen mit dem halben Euro Rapper hab ich ignoriert…

    Ich überlege grad, wo man Entertainer, wie Peter Alexander, Heinz Erhardt, Mike Krüger, Jürgen von der Lippe oder Helge Schneider einordnen sollte. Aber ich denke mal, es ging Dir um „Vollzeit-Sänger“…

  3. Das war grad übrigens mein Teufelskommentar Nummer 666… Hätte ich den doch mal zum „Besten der Besten“ gemacht…

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