Tarantino: Russ-Meyer-Remake mit Britney Spears

Ich bin gerade auf eine Meldung von Januar diesen Jahres gestoßen, in der Tarantino bekannt gibt, ein Remake von “Die Satansweiber von Tittfield“ (original: „Faster, Pussycat! Kill! Kill!“) zu planen. Dies scheint einer der bekanntesten Filme vom Softpornopionier Russ Meyer zu sein, aus dem Jahre 1965. Tarantino, der ja bekannt dafür ist, heruntergekommenen Schauspielern ein Comeback zu ermöglichen, will für die drei weiblichen Hauptrollen Britney Spears, Eva Mendes und Kim Kardashian haben, die sich allerdings für den Film ausziehen müssten, so Tarantino…

Bereits „Death Proof“ soll eine Hommage von besagtem Film gewesen sein, der zu Tarantinos Lieblingsfilmen gehöre. In diesem B-Movie soll es um drei dominante Frauen mit großer Oberweite gehen, die die Gegend unsicher machen. Ein Skandalfilm mit Sex, Gewalt und Autos.

Nun gut. Es scheint langsam so, als würde auch Tarantino wie sein Freund Rodriguez nun vollkommen in die B-Movie-Trashszene abdriften. Und mit „Jackie Brown“ hat er gezeigt, dass auch nicht jeder heruntergekommene Schauspieler mit einem Comeback cool wird. Also mal ganz im ernst, was kann man noch von einem Russ-Meyer-Remake mit Britney Spears, Eva Mendes und Kim Kardashian erwarten, selbst, wenn es von Tarantino ist?!

Verwandte Artikel

7 Kommentare

  1. Natürlich sind die B-Movies von Tarantino und Rodriguez lustig und unterhaltsam geworden, aber warum sie sich jetzt komplett von der Qualität abwenden wollen, die man ihren Filmen mal zugeschrieben hat, ist irgendwie nicht nachvollziehbar.

    Warum dreht Rodriguez „Machete“ und nicht endlich „Sin City 2“? Und warum will Tarantino nur noch Remakes machen, wo er doch mal wirklich großartige eigene Klassiker geschaffen hat?

  2. „selbst, wenn es von Tarantino ist?!“ nach Death Proof hat der Satz wohl keine Berechtigung mehr… Death Proof war NICHT gut, AUCH WENN er von Tarantino ist. Und was sich hier so liest, macht einem auch keine Hoffnung.

  3. Jo, „Death Proof“ war sicherlich nicht Tarantinos Meisterstück. In der Tat beeindruckend, dass er „Kill Bill“ in Sachen Story noch dermaßen unterbieten konnte. Aber immerhin konnte der Film noch stellenweise unterhalten und die bewusst schlechten Schnitte und Tonpatzer waren auch mal ganz lustig. Wenn er ein so großer Fan von diesem ganzen B-Movie-Trash ist, dann kann man ihm „Death Proof“ verzeihen, denn immerhin waren die Stunts am Ende wirklich beeindruckend, auch auch seine Musikauswahl war wieder okay, wenn auch längst nicht so gut wie in den Vorgängern. Nur eine Hommage an diesen B-Movie-Kram hätte wirklich gereicht! Jetzt könnte er doch mal wieder was besseres machen. Und immerhin war Kurt Russel noch ganz cool in „Death Proof“; was aber sollen Britney Spears und Kim Kardashian, die noch nicht mal heruntergekommene Schauspieler sind, sondern nur heruntergekommen… Insofern hat es Tarantino schon geschafft, selbst dem „Death Proof“-Trash noch eine gewisse Daseinsberechtigung zu geben, aber wenn doofe Schauspieler dabei sind, schafft auch er es nicht (siehe „Jackie Brown“, der immerhin noch eine ganz nette Story hatte).

  4. Offensichtlich ist dieses Projekt doch nicht mehr aktuell, denn Tarantino macht sich dann doch erstmal an sein Remake von „Inglorious Bastards“, was ja schon seit Jahren im Gespräch war. Und offensichtlich hat er sich so sehr beim Schreiben des Drehbuchs verausgabt, dass hier wohl wie bei „Kill Bill“ zwei Filme draus werden. Mal sehen, was das wird, wenn Tarantino einen Antikriegsfilm inszeniert, wir sind gespannt. Aber doch besser als ein Softporno-Remake…

  5. Aber diesen Kriegsfilm hat doch auch noch nie einer gewollt, warum werden das denn nun gleich wieder zwei…

  6. Ka, mittlerweile freue ich mich auf den Film und finde es nicht schlecht, dass Tarantino experimentiert. Auch wenn ich kein großer Fan von solchen Filmen bin.

  7. „Inglorious Bastards“ kommt auch langsam in die Gänge. Offiziell ist nun, dass Anthipathieträger Eli Roth eine Rolle im Film hat, ebenso Brad Pitt! Außerdem befinden sich Nastassja Kinski, Simon Pegg, David Krumholtz und B.J. Novak angeblich in Verhandlungen. Die Dreharbeiten sollen am 13. Oktober beginnen und zwar hier in Deutschland. Außerdem will Tarantino angeblich Daniel Brühl und Tim Schweiger in seinem Film haben. Oh man, der Film reizt mich echt nicht besonders…

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.